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Informationsdienst für unsere Mitglieder
Rundschreiben 12/2023

  

Inhalt

  1. Einladung zum 40. "Neu-Ulmer Energietag" am 25. Januar 2024
  2. VEH-Pressekonferenz am 7.12.2023 mit hohem Medieninteresse
  3. VEH-Regionalkonferenz in Rheinland-Pfalz als Auftakt für das neue Jahr
  4. Änderung der 10. Bundesimmissionsschutzverordnung zur Zulassung paraffinischer Reinkraftstoffe und Einführung von B10 von Bundesregierung beschlossen 
  5. Erhöhung der CO2-Abgabe ab 1.1.2024
  6. Info-Blatt zur Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG)
  

Weihnachtsgruß

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum Ende des Jahres möchten wir Ihnen allen auf diesem Wege friedvolle und gesegnete Weihnachten sowie ein gesundes, erfolgreiches und glückliches neues Jahr wünschen.

Das Jahr 2023 war ein weiteres sehr herausforderndes Jahr, dass uns als Verband und Ihnen als Energiehändler abermals viel abverlangt hat. Die Verunsicherung der Verbraucher vor dem Hintergrund der vielfach abstrusen Diskussionen rund um die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und die damit einhergehenden Fragen, wie sich Hausbesitzer nunmehr bei den Überlegungen für eine neue Heizung entscheiden sollen, sind nach wie vor deutlich zu spüren. Zwar wurden in diesem Jahr mehr als doppelt so viele Ölheizungen eingebaut als in den Vorjahren, was letztlich auch auf die Verunsicherung zurückzuführen ist. Dennoch bleibt die Frage, welchen Platz die flüssigen Energieträger in Zukunft einnehmen werden. Klar ist: Der Brennstoff Heizöl muss in Zukunft zunehmend „grüner“ werden, wenn er seine Akzeptanz sowohl bei der Politik als auch beim Verbraucher nicht verlieren will. Neben uns im Handel sind vor allem aber auch die Produzenten aufgefordert, klare Signale in Richtung „ReFuels“ zu senden. Denn nur, wenn wir es gemeinsam schaffen, klare Perspektiven aufzuzeigen, dass mit „grünen flüssigen Produkten“ die Vorgaben des GEG erfüllt werden können, haben wir gute Chancen für ein erfolgreiches Geschäftsfeld im Wärmemarkt auch in der Zukunft.

Der VEH wird gemeinsam mit UNITI und dem Wirtschaftsverband Fuels & Energie (en2x) weiter intensiv daran arbeiten, dass uns dieses gelingt. Einige wichtige Schritte dazu sind erreicht. Viele weitere liegen vor uns…

Wir danken Ihnen als unsere Mitglieder vielmals für Ihre Unterstützung und können Ihnen versichern, dass wir uns auch im neuen Jahr intensiv und viel Kraft für Ihre Interessen auf allen Ebenen einsetzen werden.

Mit weihnachtlichen Grüßen

Hans-Jürgen Funke     Thomas Rundel     Henrik Schäfer     
Geschäftsführer     1. Vorsitzender     2. Vorsitzender     

 

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1. Einladung zum 40. "Neu-Ulmer Energietag" am 25. Januar 2024

Im Januar 2024 findet nach einer langen, Corona-bedingten Pause endlich wieder unser „Neu-Ulmer Energietag“ statt. Die traditionsreiche Veranstaltung steht dieses Mal unter dem Leitthema „Transformation der Energieversorgung vor dem Hintergrund der Versorgungssicherheit in Deutschland“ und sie feiert ihr 40. Jubiläum! Freuen Sie sich gemeinsam mit uns auf ein spannendes Programm mit zahlreichen interessanten Referenten und Fachleuten aus dem Wärmemarkt. Der „Neu-Ulmer Energietag“ gilt traditionell auch als wichtiger Treff für die Branche, um sich etwa über Themen des Wärmemarktes intensiv auszutauschen und persönliche Kontakte zu knüpfen oder aufzufrischen. Ein wichtiger inhaltlicher Fokus der Veranstaltung wird sicher auf dem neuen Gebäudeenergiegesetz und den damit verbundenen Herausforderungen aber auch Chancen für unsere Branche liegen.

Termin: 25. Januar 2024 im Edwin-Scharff-Haus, Silcher Straße 40 in 89231 Neu-Ulm.

Bereits am Vorabend, am 24. Januar, bietet Ihnen der traditionelle Begrüßungsabend im Bootshaus Ulm (Gänslände 10, 89073 Ulm) ab 18.00 Uhr die Gelegenheit für den Austausch mit Ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Branche. Nutzen Sie diese tolle Netzwerkmöglichkeit!

Wir haben für Sie im Maritim Hotel Ulm ein Zimmerkontingent mit dem Stichwort „Energietag 2024“ reserviert. Die Zimmer des Kontingents können bis zum 13. Dezember 2023 abgerufen werden.

Maritim Hotel Ulm, Basteistraße 40, 89073 Ulm, Tel: +49 (0) 731 923-0, info.ulm@maritim.de

• Einzelzimmer 129,00 € pro Zimmer / Nacht

• Doppelzimmer 164,00 € pro Zimmer / Nacht

Alle Preisangaben inkl. Frühstück, Steuern und Gebühren

Weitere Informationen finden Sie im Tagungsprogramm unter dem Link https://www.veh-ev.de/mitglieder/aktuelles-und-mitteilungen/einladung-zum-40-neu-ulmer-energietag-am-24-25012024.html auf unserer VEH-Homepage.

Wir freuen uns darauf, Sie auf dem 40. „Neu-Ulmer Energietag“ begrüßen zu dürfen!

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2. VEH-Pressekonferenz am 7.12.2023 mit hohem Medieninteresse

Unsere diesjährige Jahresabschluss-Pressekonferenz fand am 7.12.2023 wieder im Online-Modus statt. Dadurch konnten wir erreichen, dass sich wieder eine hohe Anzahl von Presse- bzw. Medienvertreter für unsere Themen interessierten und wir dadurch eine breite Medienpräsenz erzielten. Nachfolgend ein kurzer Auszug aus der Badischen Zeitung:


Energiehandel

VEH: Die Zahl der neuen Ölheizungen hat sich verdoppelt

Von Sabine Rößing

Do, 07. Dezember 2023 um 18:00 Uhr

Wirtschaft

"Ein aufreibendes Jahr" haben die südwestdeutschen Energiehändler hinter sich. Ihre Kunden dürfte freuen, dass der Heizölpreis aktuell sinkt.

Der Heizölabsatz hat zugenommen. Foto: Hauke-Christian Dittrich

 

"Es war ein aufreibendes Jahr", sagt Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des Verbands für Energiehandel (VEH) Südwest-Mitte: Kriege in der Ukraine und in Gaza, Preissprünge an …

Unseren hierbei zugrunde gelegten Pressetext finden Sie nachfolgend, den Sie übrigens auch im Downloadbereich unserer Internetseite herunterladen und für eigene Medienzwecke nutzen können:

Gebäudeenergiegesetz, Wärmeplanungsgesetz und Erneuerungsschub bei Wärmeerzeugern

Mannheim, 07.12.2023

Preisentwicklung:

  • Schwacher Euro, volatiler Markt, CO2-Preis, Maut – günstiger wird Heizöl nicht
  • Verknappung des Rohöl-Angebots weniger diszipliniert – kaum Preissteigerungen

Ansprechpartner
für Rückfragen:

Ingo Seeligmüller

NeulandQuartier

Humboldtstraße 15

04105 Leipzig

Tel: 0341/2310900

Fax: 0341/231090-12
veh@neulandquartier.de
www.veh-ev.de
Twitter: @VEH_Energie

Gebäudeenergiegesetz – was ändert sich beim Heizen mit Öl?

Die Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) – auch bekannt als Heizungsgesetz – hat viele Menschen verunsichert. Muss das Eigenheim umfangreich modernisiert werden, um die Anforderungen des Gesetzes zu erfüllen? Was passiert mit der alten Heizung, wenn es eine Ölheizung ist? Am 1. Januar 2024 tritt das GEG in Kraft. Für Ölheizungsbesitzer bedeutet dies zunächst: Es ändert sich erst einmal nichts.

In der Regel darf eine Ölheizung somit weiterbetrieben werden. Für Öl-Brennwertkessel, aber auch für heute vielfach betriebene Öl-Niedertemperaturkessel gelten keine Austauschverpflichtungen. Handelt es sich allerdings um einen sogenannten Standardkessel der älteren Kesselgeneration, muss dieser ausgetauscht werden, wenn er älter als 30 Jahre ist. Ausnahme sind Ein- und Zweifamilienhäuser, in denen der Eigentümer selbst schon vor dem 1. Februar 2002 eingezogen ist und seitdem dort wohnt. Dort muss von Gesetzes wegen kein Kesseltausch erfolgen.

Wer seine Heizungsanlage modernisieren möchte, kann auch zukünftig auf Öl-Brennwertkessel setzen; allerdings müssen nach gewissen Übergangsfristen bestimmte Mindestanteile an erneuerbaren Energien genutzt werden. Durch die Kombination mit einer Wärmepumpe oder die Nutzung von anteilig erneuerbaren Brennstoffen können die Heizungen die Vorgaben des GEG erfüllen.

Wärmeplanungsgesetz – Welche Anforderungen stellt es?

Das GEG ist dabei eng verknüpft mit dem Kommunalen Wärmeplanungsgesetz (WPG). Beide treten am 1.1.2024 in Kraft. Danach sind zwei Fälle zu unterscheiden:

1. Es liegt zum Zeitpunkt des Heizungstausches noch keine kommunale Wärmeplanung vor, dann müssen nach der Modernisierung

  • 15 Prozent erneuerbare Energien ab dem Jahr 2029,
  • 30 Prozent ab 2035 und
  • 60 Prozent ab 2040 genutzt werden.

2. Liegt am Standort der Heizung bereits eine kommunale Wärmeplanung vor, ist die Nutzung von

  • 65 Prozent erneuerbarer Energie spätestens fünf Jahre nach der Heizungsmodernisierung gesetzlich vorgeschrieben.

Dabei müssen Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern eine kommunale Wärmeplanung bis 1.7.2026 vorlegen, kleinere Kommunen haben Zeit bis zum 1.7.2028. In Baden-Württemberg gilt die Wärmeplanungsvorschrift nach aktuellem Stand durch das „Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz“ bereits zwei Jahre früher. Konkrete Informationen erhält man am besten direkt bei der jeweiligen Kommune.

Flüssige Brennstoffe weiterhin Erfüllungsoption

Für alle, die auch zukünftig auf Flüssigbrennstoffheizungen setzen wollen, kann der erneuerbare Anteil an der Wärmeerzeugung zur Erfüllung des GEG erfolgen z. B. durch den Einbau einer Hybridheizung als Kombination von einem Heizkessel für flüssige Brennstoffe und einer Wärmepumpe oder durch den Einsatz eines flüssigen Brennstoffes mit einem entsprechenden erneuerbaren Anteil.

Bei der Auswahl einer neuen Heizung weist unter anderem das „Green Fuels ready-Label“ den Weg: Es ist auf Heizungen, Tanks und Komponenten angebracht, die für bis zu 100 Prozent erneuerbare flüssige Brennstoffe zugelassen sind. Und es gibt auch bereits Haushalte, die solche Brennstoffe nutzen.

Auf www.zukunftsheizen.de, wo es u.a. ausführliche Informationen zum GEG gibt, findet man eine Reihe von Praxisbeispielen mit Demo-Anlagen, in denen erneuerbares Heizöl bereits in Wohngebäuden eingesetzt wird. Derzeit arbeiten Heizölproduzenten und -handel intensiv an einem flächendeckenden Angebot für solche klimaschonenden Heizölqualitäten.

Aktuelles Marktgeschehen

Wie jedes Jahr im Winter und aufgrund der zuletzt kühleren Temperaturen berichtet der Handel von belebter Heizölnachfrage. Die derzeitige Preisentwicklung lässt dabei nicht erwarten, dass im neuen Jahr mit großen Preissprüngen zu rechnen ist. Wer also aktuell noch ausreichend bevorratet ist, kann mit Nachbestellungen getrost bis in den Januar warten.

Erstmals seit fast 30 Jahren über eine Million Wärmeerzeuger verkauft

Die langen Diskussionen und das viele Hin und Her des GEG haben streckenweise regelrechte Panik ausgelöst. Entgegen den Zielen des Gesetzes wurden in diesem Jahr über eine Million Wärmeerzeuger, davon allein zwischen Januar und September ca. 82.000 Ölheizungen, verkauft und installiert. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum sind es doppelt so viele neue Ölheizungen, die Zahl der Wärmepumpen blieb etwas hinter den Erwartungen der Branche zurück. Komplexe Förderbedingungen verunsicherten die grundsätzlich investitionswilligen Verbraucher. Biomasseheizungen gingen sogar im Verkauf zurück.

Über den VEH
Der Verband für Energiehandel Südwest-Mitte e. V. (VEH) vertritt die Interessen von rund 350 vorwiegend mittelständischen Mitgliedsfirmen aus dem Brennstoff- und Mineralölhandel. Die Mitgliedsunternehmen decken rund 80 Prozent des Marktvolumens aller im Verbandsgebiet ansässigen Händler ab – dies entspricht etwa einem Drittel des gesamtdeutschen Brennstoffmarktes

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3. VEH-Regionalkonferenz in Rheinland-Pfalz als Auftakt für das neue Jahr

Gleich zu Beginn des neuen Jahres führen wir eine Regionalkonferenz zu aktuellen Themen im Brennstoff- und Mineralölhandel durch und laden Sie hiermit herzlich für

Donnerstag, den 18. Januar 2024, Naturresort Tannenhof, Stebacher Straße 64, 56276 Großmaischeid (an der A3, Abfahrt Dierdorf) (www.naturresort-tannenhof.de) von 12.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr.

Bei dieser Konferenz geht es u.a. um die Auswirkungen des Gebäude-Energiegesetzes (GEG) und dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) für unsere Branche.

Die vorgesehene Tagesordnung:

12.00 Uhr:

Empfang und Mittagsimbiss in der Lounge vor dem Tagungsraum

13.00 Uhr:

Begrüßung durch den Schatzmeister des VEH, Klaus Hommrich

13.10 Uhr:

Begrüßung durch den Geschäftsführer des VEH, Hans-Jürgen Funke und Hinweis auf die Compliance-Regeln des Verbandes

13.15 Uhr:

Überblick über die Marktentwicklung in 2023 und Erwartungen für das Jahr 2024, Hans-Jürgen Funke, GF VEH

14.00 Uhr:

Die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes und deren mögliche Auswirkungen auf den Wärmemarkt

15.00 Uhr:

Kaffeepause

15.30 Uhr:

Hintergründe zur Kommunalen Wärmeplanung, Dr. Jörg Lenk, VEH

16.00 Uhr:

Anforderungen bei der Belieferung von Heizöl aus juristischer und technischer Sicht, RA Marcus Schaefer, Mannheim

16.45 Uhr:

Aktuelle Themen aus der Verbandsarbeit, Hans-Jürgen Funke, Dr. Jörg Lenk, VEH

17.15 Uhr:

Resümee und Schließung der Sitzung, Klaus Hommrich


    Wir bitten um Anmeldung bis spätestens Dienstag, 9. Januar 2024.

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    4. Änderung der 10. Bundesimmissionsschutzverordnung zur Zulassung paraffinischer Reinkraftstoffe und Einführung von B10 von Bundesregierung beschlossen 

    Das Bundeskabinett hat die Einführung paraffinischen Diesels als Reinkraftstoff beschlossen. Dazu wird paraffinischer Dieselkraftstoff nach der Norm DIN EN 15940 für den Einsatz im Straßenverkehr in die 10. Verordnung über die Beschaffenheit und die Auszeichnung der Qualitäten von Kraft- und Brennstoffen (10. BImSchV) aufgenommen, wodurch Tankstellen künftig paraffinische Dieselkraftstoffe als Reinkraftstoff anbieten dürfen.

    Die Änderung der 10. BImSchV schließt Kraftstoffe aus 100 Prozent hydrierten Pflanzenölen (HVO = Hydrotreated Vegetable Oils) oder auch strombasierten eDiesel ein. Beide Kraftstoffsorten werden an Tankstellen mit dem Zeichen „XTL“ ausgewiesen werden müssen:

    Die Novelle des Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetzes und die Neufassung der 10. BImSchV sollen nahezu zeitgleich in Kraft treten. Die Novelle der 10. BImSchV bedarf noch der Zustimmung des Bundesrats, der in 2023 am 24.11. und 15.12. tagt.

    Die Verordnung soll einem Tag nach ihrer Verkündung, frühestens am 13. April 2024 in Kraft treten.

    Einführung von B10 Diesel

    Die Änderungsverordnung sieht zudem die Einführung von B10 Diesel vor. Um die Versorgung von Fahrzeugen sicherzustellen, die nicht Diesel B10- oder XTL-verträglich sind, muss weiterhin Diesel B7 an Tankstellen verfügbar bleiben. Deshalb wird Diesel B7 als Bestandsschutzsorte eingeführt. Tankstellenbetreiber müssen künftig Diesel B10 und XTL an den Zapfsäulen deutlich kennzeichnen.

    UNITI und weitere Verbände hatten sich im Vorfeld für eine Flexibilisierung der Bestandsschutzsortenregelung bei Verkauf von Super E10 ausgesprochen), was die Bundesregierung jedoch nicht berücksichtigt hat.

    Ausschluss von GtL in schweren Nutzfahrzeugen im öffentlichen Dienstleistungsbereich:

    Durch eine derzeit noch ausstehende Änderung des Gesetzes über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge (Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz) soll die zukünftige Verwendung paraffinischer Dieselkraftstoffe aus fossilen Ausgangstoffen (z.B. Kraftstoff GtL auf Erdgas-Basis), in durch öffentliche Auftraggeber neu zu beschaffenden „sauberen schweren Nutzfahrzeugen“ der Klasse M3, N2 oder N31 (siehe § 2 Nr 5 SaubFahrzeugBeschG) nicht mehr möglich sein.

    Änderung Mindest-Dichte für Diesel der Norm DIN EN 590:

    Mit der Änderung der 10. BImSchV wird zugleich auch die Mindest-Dichte für Diesel der Norm DIN EN 590 für die Winterperiode und die Übergangszeit abgesenkt, da auf die Norm-Ausgabe Mai 2022 verwiesen wird (§ 4 Abs 1 ÄnderungsVO). Das hat zur Konsequenz, dass für diese Zeiträume etwas mehr Spielraum für die Beigabe von paraffinischem Diesel besteht.

    Derzeit befinden wir uns noch in Klärung, ob die Herstellerseite offizielle Kompatibilitätslisten zur Motorenfreigabe von B10 und 15940-Kraftstoff veröffentlichen wird. Wir werden Sie informieren, sobald uns hier gesicherte Informationen vorliegen.

    Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

    (Quelle: UNITI-RS TS-RS 114-23 | SSt-RS 157-23 | WM-RS 108-23)

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    5. Erhöhung der CO2-Abgabe ab 1.1.2024

    Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass sich der CO2-Preis auf fossile Brenn- und Kraftstoffe ab dem 1.1.2024 von 30 €/t auf 40 €/t erhöht. Das betrifft u.a. sowohl Erdgas als auch Heizöl mit entsprechenden Verteuerungen. Mit der nachfolgenden Übersicht lassen sich die entsprechenden CO2-Kosten sowohl für einen 2-Personenhaushalt als auch für ein Einfamilienhaus nachvollziehen.

    Ab 2026 ist der Preisanstieg von den jährlichen Emissionen abhängig, aber auf max. 65 €/t CO2 begrenzt.

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    6. Info-Blatt zur Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG)

    Zum novellierten Gebäudeenergiegesetz (GEG) gibt es ein nunmehr ein aktuelles Infoblatt zur Kundenansprache auf der Internetseite von www.Zukunftsheizen.de. Unter dem nachfolgenden Link können Sie sich dieses Infoblatt zur Kundenansprache herunterladen.

    https://www.zukunftsheizen.de/docs/uploads/2023/11/Flyer_Einseiter_Endverbraucher_GEG.pdf


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    Sie können alle Rundschreiben des VEH auch im Mitgliederbereich der Verbands-Website einsehen. Gehen Sie dazu auf die Mitgliederseite und loggen sich mit Ihren persönlichen Zugangsdaten ein.

    Sie möchten keine weiteren Rundschreiben des VEH erhalten? Gehen Sie zur Abmeldung auf die Seite http://www.veh-ev.de/rundschreiben/abmeldung.html.

    Herausgeber:
    Verband für Energiehandel Südwest-Mitte e.V.
    Tullastraße 18, 68161 Mannheim
    Tel.: (0621) 411095, Fax: (0621) 415222, E-Mail: info@veh-ev.de
    1. Vorsitzender: Thomas Rundel; 2. Vorsitzender: Henrik Schäfer

    Das Rundschreiben dient der Information der Mitglieder und Partner des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. Nachdruck und Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung des VEH.