16.01.2015

Heizölpreise auch zum Jahresbeginn günstig

  • Südwestdeutscher Energiehandel gut gerüstet für Nachfrage, nur vereinzelt längere Lieferzeiten
  • Verbraucherpreis richtet sich nach Datum des Kaufabschlusses
  • Heizölpreise im Januar 2015 um über 30 Prozent günstiger als vor einem Jahr

Im Zuge des sinkenden Rohölpreises sind die momentanen Heizölpreise über 30 Prozent günstiger als vor einem Jahr. Gegenüber 2013 ist sogar ein Rückgang um knapp 40 Prozent zu registrieren. Abgebremst wird der Trend derzeit jedoch vom stark gesunkenen Euro-Kurs, der die Rohimporte merklich verteuert hat. Dennoch spart ein Ölheizungsbesitzer, der seinen Tank momentan volltankt, bei einer Abnahmemenge von 3000 Liter rund 750 Euro im Vergleich zum Vorjahr.

 

Da viele Hauseigentümer diese Situation derzeit nutzen, sind Lieferfristen von mehreren Tagen oder gar Wochen bei manchen Lieferanten leider nicht zu vermeiden. „Dabei taucht derzeit oft die Diskussion auf, welcher Preis zum Lieferdatum zugrunde zu legen ist – der beim Kaufabschluss oder der am Tag der Lieferung. Hierzu gilt grundsätzlich: Ein einmal vereinbarter Preis bei Vertragsabschluss – und das ist in der Regel die Bestellung per Telefon – ist für den Kunden als auch für den Lieferanten bindend“, erklärt Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH). Selbst wenn der Preis in der Zeit zwischen Bestellung und Lieferung am Markt deutlich gefallen oder gestiegen ist, kann dieser nachträglich nicht verändert werden – denn der Lieferant tätigt seine Preiskalkulation stets am Tag des Verkaufsabschlusses, d.h. an diesem Tag werden auch entsprechende Einkaufsmengen getätigt, die den Lieferanten ebenfalls an diesen Preis binden. „Der Vorteil für den Kunden: sollten die Preise vom Zeitpunkt des Verkaufsgesprächs bis zur Lieferung deutlich steigen, ist auch kein höherer, sondern der günstigere am Tag der Bestellung gültig“, so Funke.

 

Eine Prognose für die weitere Preisentwicklung abzugeben, ist derzeit besonders schwierig. Zu viele Einflussfaktoren können den Preis in den nächsten Wochen  sowohl nach oben als auch nach unten treiben. Insofern kann auch nicht verlässlich voraus-gesagt werden, wie lange das derzeit günstige Preisniveau anhält. Wer seinen Tank also jetzt gefüllt hat oder noch füllen möchte, hat sicher grundsätzlich keine falsche Entscheidung getroffen, so Hans-Jürgen Funke.

 

Die Pressemitteilung als Download (PDF)

 

 

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