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30.01.2014

33. Neu-Ulmer Energietag: Energiehandel diskutiert Neustart der Energiewende

  • Traditionelles Branchentreffen des südwestdeutschen Energiehandels
  • Diskussion um klimafreundliche und nachhaltige Energieversorgung
  • Experten betonen Bedeutung der Energieeffizienz für den Wärmemarkt

 

Die Energiepolitik der neuen Bundesregierung und der Beitrag des Wärmemarktes für eine klimafreundliche und nachhaltige Energieversorgung sind zwei der zentralen Themen des 33. Neu-Ulmer Energietages am 30. Januar 2014. Unter dem Titel „Wege zur zukünftigen Energieversorgung: Wie viel Staat ist nötig – wie viel Markt ist möglich?“ diskutieren in Neu-Ulm Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aktuelle Fragestellungen des Energiemarktes. Veranstaltet wird die Tagung gemeinsam durch den Verband für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH) und den Bayerischen Brennstoff- und Mineralölhandels-Verband e.V. (BBMV).

 

Wichtige Diskussionsplattform für den regionalen Energiehandel

 

Vor allem der Blick nach Berlin und die Frage, wie es mit der Energiewende weitergeht, ist nach dem Start der großen Koalition im Dezember 2013 ein aktuelles Thema auf dem Neu-Ulmer Energietag. „Auch für die regionalen Energiehändler wird es immer wichtiger, die Entwicklung und Auswirkungen der Energiepolitik zu kennen. Zum einen sind sie oft der erste Ansprechpartner für ihre Kunden, zum anderen müssen sie als Unternehmer neuen Entwicklungen frühzeitig begegnen“, erklärt Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des VEH. Zu diesem Zweck haben die Veranstalter des etablierten Branchentreffens in Südwestdeutschland ein hochkarätiges Programm zusammen-gestellt. So werden unter anderen der Staatssekretär des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, und Wolfgang Clement, ehemaliger Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, über die aktuellen energiepolitischen und -wirtschaftlichen Herausforderungen sprechen.

 

Energiewende im Gebäudebereich voranbringen

 

Ein wichtiges Thema in diesem Rahmen ist die Energiewende auf dem Wärmemarkt. Diese nimmt eine Schlüsselrolle ein, wenn Energie dauerhaft eingespart und damit die Kosten und der Ausstoß von CO2-Emissionen verringert werden sollen. Rund Dreiviertel aller Heizungen in deutschen Bestandsbauten arbeiten nicht effizient. Dieser Befund macht das enorme Einsparpotenzial deutlich, denn allein im Gebäudebereich werden rund 40 Prozent der Energie in Deutschland verbraucht. „Die Diskussion um die Energiewende konzentriert sich sehr auf den Strommarkt. Damit sie erfolgreich gelingen kann, muss jedoch der Wärmemarkt weiter in den Fokus rücken“, betont Markus Brunner, Geschäftsstellenleiter des BBMV. „Hinsichtlich der notwendigen Energieeinsparung und Energieeffizienz gibt es im Gebäudebereich noch zu viel ungenutztes Potential – auch dieses Thema diskutieren wir in Neu-Ulm.“

 

Energiehandel reagiert auf neue Entwicklungen

 

Damit die Steigerung der Energieeffizienz in Deutschland weiter vorangebracht werden kann, sind sowohl das Engagement der Politik als auch des regionalen Energiehandels notwendig. Die rund 1.500 Energiehändler in den Verbandsgebieten des VEH und des BBMV haben die Herausforderungen des sich wandelnden Energie- und Wärmemarktes erkannt. Neben einem breiten Portfolio an Energieträgern, das sowohl flüssige Brennstoffe als auch Holzpellets, Holzhackschnitzel und Scheitholz bis hin zu gasförmigen Stoffen sowie Strom beinhaltet, nehmen Serviceleistungen und die Beratung der Verbraucher vor Ort einen immer höheren Stellenwert in der täglichen Arbeit ein.

 

Hintergrund

 

Der Neu-Ulmer Energietag ist ein wichtiges Branchentreffen des südwestdeutschen Energiehandels. Im Fokus stehen dabei die Themen Energieeffizienz und -beratung, Energiepolitik sowie die Energiepreisentwicklung. Die bei-den Verbände vertreten größtenteils mittelständische Energiehändler aus den südwestdeutschen Bundesländern Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Bayern und Baden-Württemberg.

 

Die Pressemitteilung als Download (PDF)

 

 

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