27.11.2013

Hohe Ziele, aber wenig Konkretes: Koalitionsvertrag wird der Bedeutung des Wärmemarktes nicht gerecht

Presseinformation des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e.V.

 

Der heute veröffentlichte Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD betont die Bedeutung von Energieeffizienz für die Energiewende, wird jedoch im Hinblick auf den Heizungs- und Wärmemarkt wenig konkret. Grundsätzlich begrüßt der Verband für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH) die im Vertrag anvisierten Ziele der Koalitionspartner hinsichtlich einer umweltverträglichen, sicheren und bezahlbaren Energieversorgung. Im Hinblick auf deren Umsetzung ist der Vertrag jedoch zu unverbindlich formuliert. Ein Fahrplan, der konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich sowie Finanzierungsmöglichkeiten vorsieht, fehlt dem Papier weitgehend.

 

Keine steuerliche Förderung für Haussanierer

 

Besonders kritisch sieht der VEH die Tatsache, dass die steuerliche Förderung für Haussanierer im Koalitionsvertrag – im ersten Ergebnispapier Mitte November noch enthalten – nicht mehr erwähnt wird. „Die zukünftige Bundesregierung verspielt an dieser Stelle viel Potenzial. Die steuerliche Förderung würde den Hausbesitzern einen fairen und ausschlaggebenden finanziellen Anreiz zur energetischen Sanierung des Eigenheims geben“, kommentiert Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des VEH.

 

Verzicht auf Sanierungsvorgaben ist positives Signal

 

Grundsätzlich begrüßenswert erachtet der VEH das Ziel der Koalitionäre, beim Einsatz von Erneuerbaren Energien bei der Heizungssanierung weiterhin auf Freiwilligkeit zu setzen. „Der Verzicht auf ordnungspolitische Vorgaben ist ein gutes Signal. Unserer Erfahrung nach haben zu hohe Reglementierungen bei der energetischen Gebäudesanierung eher einen negativen Effekt. Sie verunsichern die Hausbesitzer häufig und sind für diese oft auch ein Aspekt, sich gegen eine Sanierung zu entscheiden“, so Hans-Jürgen Funke. „Ein generell technologieoffenes Vorgehen sowie der Einsatz finanzieller Anreize zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung sind effektiver.“

 

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