17.09.2013

Endspurt zur Bundestagswahl: So gelingt die Energiewende im Heizungskeller!

  • Verbraucher wollen frei entscheiden
  • Zwangssanierung verunsichert Hausbesitzer

 

Mit ihrer Stimme zur Bundestagswahl in dieser Woche entscheiden die Bürger auch über zukünftige Entwicklungen auf dem Wärmemarkt – und damit auch über ihre Freiheit bei der Heizungswahl. Politische Zwangsvorgaben, wie es etwa die Partei Bündnis 90/Die Grünen mit dem Verbot von Ölheizungen ab 2015 vorsehen, stoßen dabei vielerorts auf Kritik. Auch der Verband für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH) kritisiert dieses Vorhaben, das die freie Entscheidung der Verbraucher beim Thema Heizen und Sanieren massiv einschränkt.

 

Verbote von Ölheizungen und andere Zwangsvorgaben für Modernisierungen im Heizungskeller seien nicht sinnvoll und für den Verbraucher häufig teurer. Außerdem führten die Gesetze im schlechtesten Fall zum Sanierungsstau, so die Erfahrung des Verbandes – und damit sind sie auch den Zielen der Energiewende nicht dienlich. „Die Mehrzahl der Verbraucherumfragen zu diesem Thema bestätigen, dass strenge Gesetze Hausbesitzer oft davon abhalten, in notwendige energetische Sanierungsma߬nahmen zu investieren“, sagt Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des VEH.

 

Verbraucher wollen frei entscheiden

 

Statt auf strenge Gesetze sollte die Politik auf eine finanzielle Unterstützung der Hausbesitzer setzen. Denn nur wenn sich viele für eine moderne Heizungsanlage entscheiden, kann die Energieeffizienz in deutschen Wohnungen allgemein steigen. Die Freiheit bei der Heizungswahl ist dabei allerdings das A und O. „Es ist wichtig, energetische Gebäudesanierung prinzipiell zu fördern. Dies sollte jedoch intelligent und technologieoffen geschehen. Da die Voraussetzungen bei jeder Heizung anders sind, muss die Entscheidung, welche Energie- und Heiztechnik zur Steigerung der Energieeffizienz zum Einsatz kommt, den Haussanieren selbst überlassen werden“, betont Hans-Jürgen Funke.

 

Zwangssanierung verunsichert Hausbesitzer

 

Einzelne Energieträger per Gesetz auszuklammern, wie es derzeit etwa die grüne Landesregierung in Baden-Württemberg mit dem Energieräger Bioöl vorsieht, verunsichere zudem die Verbraucher: „Vor allem wird dadurch das Potenzial bestimmter Technologien verschenkt, die besonders weit entwickelt und trotzdem vergleichsweise preiswert sind. Eine Solaranlage eignet sich nicht in jeder Gegend in Deutschland zur Wärmeerzeugung. Und sie eignet sich nicht für jeden Geldbeutel. Hier sind keine neuen Gesetze, sondern ein umfassendes Beratungsangebot notwendig“, betont Hans-Jürgen Funke.

 

Die Pressemeldung als PDF (Download)

 

 

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