03.05.2016

Rund 116.000 Ölheizer im Saarland profitieren von günstigen Heizölpreisen

  • Preise für Heizöl weiterhin günstig
  • Moderne Technik spart dauerhaft Kosten und CO2
  • Deputatkohle wird durch Energiebeihilfe ersetzt

 

Heizöl im Saarland knapp 30 Prozent günstiger als vor einem Jahr

Die Bewohner der rund 116.000 ölbeheizten Gebäude im Saarland profitieren seit über einem Jahr von den günstigen Heizölpreisen. Derzeit kostet ein Liter Heizöl einer 3.000-Liter-Bestellung zwischen 50 und 52 Cent. Auch wenn in den vergangenen Wochen eine leichte Preissteigerung zu beobachten war, sparten saarländische Ölheizer im März 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat immer noch 27 Prozent. Gegenüber einer Erdgasversorgung nutzten sie im vergangenen März sogar einen Preisvorteil von 48,3 Prozent, gemessen am Energiegehalt.

„Die meisten Ölheizungsbetreiber konnten die günstigen Preise während der vergangenen Monate nutzen, um ihren Tank zu füllen. Einige bestellen sogar mehrmals kleinere Mengen, um möglichst lang von den Preisen zu profitieren“, erklärt Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH). „Sie nutzen das günstige Heizöl  durch die Bevorratung im eigenen Tank auch noch im nächsten Winter, viele sogar länger“, fügt Funke hinzu.

 

Preise kaum vorhersagbar – dauerhaft sparen mit moderner Technik

Die künftige Preisentwicklung ist aufgrund der vielfältigen Einflussfaktoren nicht eindeutig zu prognostizieren. Gerade steigen die Öl-Preise an der Börse, obwohl die Lagerstände in den USA überraschend hoch sind, sich die OPEC nicht auf eine konstante Fördermenge einigen konnte und so das Überangebot am Markt eher noch verfestigt wird. Hier zeigen sich die Auswirkungen der Spekulationen.  

Wer dauerhaft Heizkosten sparen möchte, setzt auf eine moderne, gut gewartete Heizanlage. „Der Einsatz effizienter Brennstofftechnik kann eine Ersparnis von bis zu 30 Prozent bewirken“, rechnet Hans-Jürgen Funke. „In Kombination mit Solarthermie benötigt man sogar 40 Prozent weniger Brennstoff.“

 

Ende der Steinkohleförderung: Deputatkohle wird zu Energiebeihilfe

Neben der Preisdiskussion bewegt die Energiebranche im Saarland das Auslaufen der Steinkohleförderung und damit auch das Ende der Hausbrandlieferungen. Ulrich Schönbucher, VEH-Vorstandsmitglied und Geschäftsführer eines traditionsreichen Saarbrücker Energiehandelsunternehmens, erklärt: „Bergleute erhalten einen Teil ihres Lohns bisher als Steinkohlelieferung. Diese Deputatkohle wird es künftig nicht mehr in gewohnter Form geben. Ab 2019 wird anstelle der Kohlelieferung eine Energiebeihilfe gezahlt, für die sich schon heute viele entschieden haben.“ Aktive und pensionierte Arbeiter, die bisher mit deutscher Steinkohle geheizt haben, müssen demnach entweder Steinkohle über den Handel oder aus dem Ausland beziehen, oder ein anderes Heizsystem installieren.

 

Über den VEH

Der Verband für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH) vertritt die Interessen von rund 530 vorwiegend mittelständischen Mitgliedsfirmen aus dem Brennstoff- und Mineralölhandel. Zum Verbandsgebiet gehören die Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen. Die Mitgliedsunternehmen decken rund 80 Prozent des Marktvolumens aller im Verbandsgebiet ansässigen Händler ab, dies entspricht etwa einem Drittel des gesamtdeutschen Marktes für flüssige und feste Brennstoffe. Das Produktportfolio umfasst neben dem Energieträger Heizöl auch feste Brennstoffe wie Holzpellets und Kohle, Kraftstoffe, Schmierstoffe, technische Gase und vereinzelt auch Erdgas und Strom.

 

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