19.03.2014

Heizöl derzeit günstig – Verband rät zum Kauf

  • Heizölpreise deutlich unter dem Niveau der Vorjahre
  • Landesenergiepreisbericht prognostiziert weiterhin günstige Preise

 

Der milde März löst bei Heizölkunden Frühlingsgefühle aus: Der Brennstoff, der in Baden-Württemberg immerhin mehr als 900.000 Heizungen befeuert, kostet derzeit rund 80 bis 83 Euro (für 100 Liter einer 3.000-Liter-Gesamt-liefermenge). Mit einem Wert an der 80-Euro-Marke ist es damit der „günstigste März“ seit vier Jahren. „Angesichts der verbraucherfreundlichen Preisentwicklungen sollten Heizölkunden jetzt kaufen“, empfiehlt Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH).

 

„Die Versorgungslage sowohl mit Rohöl als auch mit Heizöl ist gerade aufgrund des milden Winters mehr als auskömmlich“, so Funke weiter. Dennoch könne niemand die weitere weltpolitische Lage vorhersagen. Und die gerade schwelenden Konflikte in der Ukraine, beim Ölexporteur Venezuela oder eben in Libyen würden an den Börsen immer gern für sogenannte Risikoprämien genutzt – als Preissteigerungen nur auf den Verdacht einer Verknappung hin.

 

Heizöl deutlich unter Niveau der Vorjahre

 

„Ungeachtet der tagesaktuellen Schwankungen kennt der Heizölpreis seit Jahresbeginn nur eine Richtung – abwärts“, schätzt Funke ein. Am 1. Januar habe man im Ländle noch deutlich über 85 Euro für 100 Liter gezahlt, derzeit seien es um die 81 Euro. „Auch verglichen mit den letzten Jahren ist Heizöl deutlich günstiger geworden. Im vergangenen Jahr waren für die gleiche Menge noch mehr als 93 Euro zu zahlen, 2011 immerhin noch 89 Euro. „Gegenüber dem letzten Jahr kann ein Haushalt, der 3.000 Liter bestellt, somit bis zu 400 Euro einsparen“, so Funke.

Beim Heizölhandel führen die Tiefpreise jetzt schon zu verstärkten Bestellungen, nachdem sich die Verbraucher im sehr milden Winter zurückgehalten haben. „Unsere Mitglieder können alle Bestellungen bedienen, auch wenn es zeitlich bis zu 14 Tagen dauern kann“, so Funke weiter. Aufgrund der weiterhin milden Witterung gebe es aber keine „Leersteher“. Die Leute nutzen deswegen die Vorteile des Heizöls als Herr über die eigene Energiereserve, die man eben in günstigeren Zeiten auffülle.

 

Dauerhaft günstige Preis in Sicht

 

„An der preislichen Entwicklung wird sich mittelfristig vermutlich nicht viel ändern – auch wenn dies aufgrund der vielen Einflussfaktoren nicht vollends vorhergesagt werden kann“, so der Verbandsgeschäftsführer. „Im gerade veröffentlichten Energiepreisbericht des Landes werden stabile bis sinkende Rohölpreise bis 2020 prognostiziert.“ Der Heizölpreis sei in Deutschland direkt an den Rohölpreis gekoppelt. Der prognostizierte Rückgang des Rohölpreises von 2013 bis 2020 um fast 10 Prozent führe zu einem Rückgang des Heizölpreises um etwa 7 Prozent im gleichen Zeitraum, zitiert Funke den Bericht.

 

Preisabstand zu Erdgas schmilzt

 

Der preisliche Abstand zum Brennstoff Gas, auch in Baden-Württemberg die Nr. 1 im Wärmebereich, sei, so Funke, ebenfalls geschrumpft. Für eine energiegleiche Menge von 3.000 Litern Heizöl sind zurzeit etwa 2.350 Euro zu zahlen, beim Heizöl sind es rund 2.400 Euro.

 

Die Pressemitteilung als Download (PDF)

 

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