18.04.2016

Braunkohlenbrikett – noch lange kein Auslaufmodell

Pressemitteilung des Sächsischen Brennstoff- und Mineralölhandelsverband e.V. (SBMV) vom 15. April 2016

 

Der einheimische Brennstoff ist sparsam, langfristig verfügbar und kann mit modernster Technik umweltschonend verbrannt werden.

 

Was gibt es Schöneres, als es sich an kühlen Vorfrühlingsabenden an einem wohlig prasselnden Kaminfeuer bequem zu machen? Das Erlebnis Feuer weckt Urinstinkte im Menschen. Der angenehmen Strahlungswärme werden sogar heilende Kräfte zugeschrieben. Nicht ohne Grund nutzen in Deutschland also weit mehr als 10 Millionen Haushalte feste Brennstoffe. Neben Holz kommen dabei in vielen Fällen Braunkohlenbriketts zum Einsatz. Ebenso wie Holzbrennstoffe sind die Braunkohlenbriketts ein einheimischer und sicher verfügbarer Brennstoff. Ihr besonderer Vorteil: Während Holz schnell abbrennt und dabei vor allem für ein angenehmes Ambiente sorgt, erzeugen die schwarzen Presslinge dank ihrer langanhaltenden Glut über viele Stunden gut regulierbare Wärme. Sie bilden also mit dem Brennholz ein ideales Paar aus schneller, leuchtender Flamme und dauerhafter Heizleistung. Obendrein sind Braunkohlenbriketts im Vergleich zu anderen Heizenergien wie Erdgas oder Heizöl seit Jahren sehr kostengünstig und preisstabil. Börsenschwankungen und politische Krisen lassen die in Deutschland reichlich vorhandene Kohle kalt. Dafür heizt sie umso besser.

 

Deshalb vertrauen zahlreiche, vor allem ostdeutsche Hausbesitzer auch heute noch komplett auf Braunkohlenbriketts zum Beheizen ihrer vier Wände. Und wie steht es dabei mit dem Umweltschutz? Der Gesetzgeber hat dazu in den vergangenen Jahren die Anforderungen erheblich verschärft. Alte Heizkessel, die vor 1994 errichtet wurden, müssen erneuert oder – falls möglich – mit entsprechender Filtertechnik nachgerüstet werden, um die geforderten Abgaswerte zu erfüllen. Auch verfügt die alte Technik über einen schlechten Wirkungsgrad. Sie verbraucht unnötig viel Brennstoff und erzeugt überhöhte Schadstoffemissionen. Das muss nicht sein. Hersteller von Festbrennstoffkesseln, wie beispielsweise Forster Heiztechnik, IBC Unternehmensgruppe GmbH, Ullmann Heiztechnik bieten Geräte für den Einsatz von Braunkohlenbrikett mit Wirkungsgraden von bis zu 90 Prozent. Der Fachmann rät deshalb: Jetzt den alten Heizkessel zu tauschen. Denn das spart Heizkosten, schont die Umwelt und sichert langfristig eine preiswerte Erzeugung von Wärme und warmem Wasser für das gesamte Haus.

 

Für Interessenten bieten Brennstoffhändler über ihren Verband und verschiedene Kesselhersteller noch bis Ende des laufenden Jahres eine Sonderförderung im Wert von 500 Euro an. Bedingung: Der neue Kohlekessel muss die Anforderungen der sogenannten Kleinfeuerungsverordnung – im Amtsdeutsch 1. BImSchV erfüllen. Für die Hersteller ist das kein Problem. Viele von ihnen gewährleisten mit ihren Festbrennstoffgeräten heute bereits die 2. Stufe der Verordnung, die ab 1. Januar 2017 gilt.

 

Einen weiteren Vorteil für die Brikettkunden hat der Brennstoffhandel in den kommenden Monaten in petto. Von April bis Juni können auch in diesem Jahr Braunkohlenbriketts zu besonders niedrigen Sommerpreisen eingelagert werden. So ist der eigene Energievorrat für den nächsten Winter frühzeitig und zu besten Konditionen unter Dach und Fach.

 

Fazit für alle, die unabhängig, modern, umweltschonend und kostenbewusst heizen wollen: Braunkohlebrikett sind dazu ein geeigneter Energiespender, der noch lange nicht zum alten Eisen gehört, auch wenn das in der öffentlichen Diskussion oft so klingt.

 

Informationen sowie den Förderantrag zur SBMV-Förderinitiative "Modernisierung Festbrennstoffkessel" finden Sie auf www.sbmv.de.

 

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