10.08.2016

Über 1,8 Millionen Hessen profitieren von günstigen Heizölpreisen

Pressemitteilung anlässlich des Pressegesprächs in Frankfurt/Main

  • Preise für Heizöl weiterhin günstig
  • 30 Prozent der Hessen wohnen in ölbeheizten Gebäuden
  • Verband gegen starre Regulierungen der Heiztechnik

 

Preise für Heizöl in Hessen 19 Prozent günstiger

Mitten im Sommer liegen Gedanken an die Heizung in weiter Ferne. Dabei ist die Zeit günstig, bares Geld zu sparen. Nachdem der Heizölpreis in der ersten Jahreshälfte insgesamt leicht stieg, sind seit Juni wieder fallende Preise zu beobachten. Im vergangenen Monat sparten hessische Verbraucher beim Kauf von 3.000 Litern Heizöl rund 19 Prozent gegenüber Juli 2015. Ihr Vorteil gegenüber Erdgas lag in diesem Juni bei 28 Prozent, gemessen am Energiehalt. Derzeit kostet ein Liter schwefelarmes Heizöl in Hessen zwischen 50 und 52 Cent bei einer 3.000-Liter-Bestellung. „Verbraucher sollten die günstigen Preise auch während der Sommermonate nutzen, um sich für den Winter zu bevorraten. Oftmals steigen die Preise zu Beginn der Heizsaison. Auch die Wartezeiten sind dann deutlich länger. In den kommenden Wochen erwarten wir eine relativ stabile Preisentwicklung mit den üblichen tagesaktuellen Schwankungen.“, erklärt Dr. Jörg Lenk, Geschäftsführer des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH). 

 

Modernisieren lohnt sich: Ca. 250.000 Ölheizungen in Hessen zu alt

Nach aktuellen Zahlen des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhand­werkes wohnen 25 Prozent der deutschen Bevölkerung in ölbeheizten Gebäuden. In Hessen profitieren sogar 30 Prozent, über 1,8 Millionen Menschen, von den Vorzügen des Systems und den seit Längerem günstigen Heizölpreisen. VEH-Geschäftsführer Hans-Jürgen Funke betont aber: „Mehr als die Hälfte der über 500.000 Ölheizungen in Hessen sind heute älter als 20 Jahre und arbeiten daher ineffizient. Mit einer einfachen Modernisierung, bspw. durch den Tausch des alten Kessels gegen ein modernes Brennwertgerät, lassen sich teilweise bis zu 30 Prozent Heizöl, CO2 und Kosten sparen.“

 

Klimaschutzplan lässt Hausbesitzern keine Wahl

Diese hocheffizienten, wirtschaftlichen und sozialverträglichen Modernisierungsmaßnahmen sollen laut dem aktuellen Entwurf des Klimaschutzplans des Bundesumweltministeriums ab 2030 nicht mehr zulässig sein. Das widerspricht der aktuellen technologieoffenen Strategie der Bundesregierung, die durch aktive Informationsarbeit und Anreiz­programme Bürger von der Modernisierung ihrer Immobilien überzeugen will. Durch Verbraucherinformationen unterstützt auch der VEH den bisherigen politischen Kurs. „Die im Entwurf des Klimaschutzplans vorgeschlagenen Maßnahmen im Wärmemarkt würden viele Heizungsmodernisierungen verhindern – und damit Einsparungen von Energie und Emissionen. Anstelle eines einfachen Kesseltauschs müsste das gesamte System, oftmals inklusive Heizkörpern, erneuert werden. Dieser finanzielle Aufwand ist für einen Großteil der Verbraucher finanziell nicht realisierbar. Wir setzen uns daher weiterhin für technologieoffene Maßnahmen für die Energiewende ein “, erklärt Hans-Jürgen Funke, VEH-Geschäftsführer.

 

Die vollständige Pressemitteilung als Download (PDF)

 

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