07.08.2013

Mit neuen Produkten klimaneutral heizen

Klimaschutz in den eigenen vier Wänden

  • Individueller Beitrag zum Klimaschutz
  • VEH und ENTEGA stoßen erfolgreich Pilotprojekte an
  • VEH wird CO2-neutral
  • Stabile Heizölpreise unter Jahresdurchschnitt

 

Heizölkunden können Ihren Energiebedarf künftig auch durch klimaneutrales Heizöl decken. Ab sofort unterstützt der Verband für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH) seine Mitglieder, zu denen auch viele regionale Energiehändler in Hessen gehören, ihr Sortiment um das Angebot von klimaneutralem Heizöl zu erweitern. Möglich wird dies durch eine Kooperation mit dem Darmstädter Energieversorger ENTEGA, der zusammen mit der Forest Carbon Group AG, Frankfurt, weltweit Waldprojekte entwickelt, finanziert und vermarktet. Über einen geringen freiwilligen Beitrag, der beim Kauf von klimaneutralem Heizöl gezahlt wird, werden diese Projekte finanziert.

 

Ullrich Grube, Vorstandsvorsitzender des VEH erklärt: „Beim Heizen mit fossilen Brennstoffen entstehen zwangsläufig klimarelevante Treibhausgase, die nicht vermieden, aber durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden können. Verbrauchern wird es auf diese Weise ermöglicht, sich freiwillig und individuell beim Heizölkauf für den Klimaschutz zu engagieren.“

 

Individueller Beitrag zum Klimaschutz

 

Allein in Hessen sind etwa 480.000 Ölheizungen in Wohngebäuden in Betrieb. Wollen deren Besitzer ihren Wärmeverbrauch klimafreundlicher gestalten, bleibt bisher oft nur die Investition in energetische Sanierungsmaßnahmen. „Die Sanierung der Heizungsanlage ist natürlich langfristig der effizienteste Weg, nicht nur Energiekosten zu sparen, sondern langfristig klimafreundlicher zu heizen. Für viele Verbraucher ist der finanzielle Aufwand für die Sanierung allerdings zu hoch. Wer dennoch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchte, dem bietet sich durch das klimaneutrale Heizöl eine gute Alternative“, resümiert Ullrich Grube.

 

Mit einem Beitrag von etwa zwei Cent pro Liter Heizöl können Verbraucher ihren Ölkessel klimaneutral betreiben. ENTEGA ermittelt hierzu den CO2-Ausstoß beim Verbrennen von einem Liter Heizöl und berechnet im Anschluss, wie viel neuer Wald geschaffen werden muss, um entstehende Treibhausgase zu neutralisieren.

 

VEH und ENTEGA stoßen erfolgreich Pilotprojekte an

 

Erste Mitgliedsunternehmen des VEH bieten ihren Kunden bereits klimaneutrale Energieprodukte wie Heizöl, Braunkohle oder Erdgas an. Ullrich Grube, Vorsitzender des VEH und Geschäftsführer eines großen Mineralölhandelsunternehmens aus Aschaffenburg ist überzeugt: „Die Nachfrage nach klimaneutralem Heizöl besteht. Viele Verbraucher haben auf ein solch innovatives und vergleichsweise preiswertes Produkt gewartet. Für die Energiehändler entsteht kein Investitionsrisiko, da erst dann, wenn der Kunde das klimaneutrale Produkt kauft, die Emissionsminderungszertifikate abgerufen werden.“

 

Wälder gehören weltweit zu den größten natürlichen CO2-Speichern. Ihre Aufforstung und ihr nachhaltiger Schutz sind deshalb effektive Maßnahmen, um CO2 langfristig zu binden und damit der Atmosphäre zu entziehen. Der VEH hat sich bei der Kooperation mit ENTEGA für ein Projekt im Kongo entschieden, bei dem die Aufforstung von Wald und dessen nachhaltige Bewirtschaftung im Fokus steht. „Gleichzeitig wird auch die lokale Bevölkerung eng eingebunden, um Nachhaltigkeit zu garantieren. Das hat uns überzeugt“, betont Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des VEH.

 

VEH wird CO2-neutral

 

Die Zusammenarbeit mit ENTEGA beschränkt sich nicht nur auf die neu angebotenen Produkte auf dem Wärmemarkt. „Der VEH will selbst mit gutem Beispiel vorangehen und wird ab sofort klimaneutral arbeiten“, bestätigt Hans-Jürgen Funke. Für den Verbrauch von Energie aus nicht regenerativen Quellen wird der Verband in Zukunft einen CO2-Ausgleich zahlen. „Der VEH befürwortet die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung. Da ist es nur konsequent, diesen Schritt zu gehen.“

 

Stabile Heizölpreise unter Jahresdurchschnitt

 

Die Preisentwicklung beim Heizöl war innerhalb der letzten drei Wochen leicht rückläufig, verläuft seit April jedoch mit den handelsüblichen Schwankungen stabil. Im Augenblick zahlen Verbraucher im bundesweiten Durchschnitt ca. 86 Cent für 1 Liter (bei Abnahme von 3000 Litern). Damit liegen die Preise in diesem Jahr unter denen von 2012.

 

Der Ölpreis enthält allerdings nach wie vor einen Risikoaufschlag wegen der sich verschlechternden Sicherheitslage im Irak und den politischen Unruhen in Ägypten. Dank des stabilen Euros wird die Auswirkung des Ölweltmarktes auf die hiesigen Heizölpreise jedoch etwas gedämpft „Das aktuelle Preisniveau befindet sich zurzeit leicht unter dem Jahresdurchschnitt. Die derzeitigen Schwankungen sind minimal und absolut tagesüblich“, bestätigt VEH-Geschäftsführer Funke. „Wir raten Kunden in den Sommermonaten, in denen sich die Preise für gewöhnlich unterhalb des Jahresdurchschnittes bewegen, bereits für die kalte Jahreszeit vorzusorgen. Diese Kaufstrategie hat sich unserer Erfahrung nach bewährt."

 

Die Pressemitteilung als PDF (Download)

 

 

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