10.05.2017

Zum Ende der Heizsaison – Ölheizer klar im Vorteil

Fast die Hälfte der Saarländer profitieren vom günstigen Heizölpreis

 

  • Über 53.000 Ölheizungen im Saarland zu alt
  • Mit Öl-Brennwerttechnik bis zu 30 Prozent sparen
  • Wärmewende gelingt nur mit Technologie-offenheit

 

Heizöl weiterhin günstiger als Erdgas

Mit dem April endete die Heizperiode – Zeit für einen Blick auf die Heizkosten: Der vergangene Winter war zwar etwas kälter als der vorherige, aber durchaus im normalen Bereich. „Für eine Bewertung der Heizkosten ist daher vor allem die Entwicklung der Energiepreise ausschlaggebend. Für die 410.000 Saarländer, die Heizöl nutzen, ist zudem der Kaufzeitpunkt relevant“, erklärt Ulrich Schönbucher, Saarländer Energiehändler und Vorstandsmitglied des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH).

 

„Im Laufe der letzten Heizsaison sind die Heizölpreise gestiegen - aktuell aber wieder auf einem Jahrestief angelangt. Im Saarland  zahlen Heizölkunden derzeit zwischen 57 und 59 Cent je Liter einer 3.000-Liter-Order“, fügt Ralf Krill, Energiehändler aus St. Ingbert und VEH-Beirat, hinzu. Erdgaskunden mussten auch in diesem Winter mehr je Kilowattstunde zahlen. Von Oktober 2016 bis März 2017 war Heizöl zwischen 16 und 42 Prozent günstiger als Erdgas.

 

Mit moderner Technik Energie und Heizkosten sparen

Nach der Heizperiode ist der beste Zeitpunkt, die Heizung durch einen Fachmann prüfen zu lassen. Oft hilft schon eine Optimierung der Einstellungen oder ein hydraulischer Abgleich, um die Effizienz der Anlage zu erhöhen. Außerdem können Verbraucher Heizkosten sparen, indem sie moderne Technik nutzen. Von den 114.000 Ölheizungen im Saarland sind rund 47 Prozent älter als 20 Jahre, arbeiten ineffizient und verursachen so hohe Heizkosten.

 

Durch einen einfachen Tausch des alten Gerätes durch eine neue Öl-Brennwertheizung könnten in vielen dieser Fälle bis zu 30 Prozent Energie und Kosten eingespart werden. Moderne Öl-Brennwert­kessel lassen sich zudem einfach und auch im Nachgang mit erneuerbaren Energien wie dem Holzkamin oder einer Solar­thermieanlage zu einem Hybridsystem verbinden. Zudem forscht die Mineralölbranche an emissionsreduzierten, flüssigen Brennstoffen, die ohne große Anpassungen in den hocheffizienten Brennwertkesseln eingesetzt werden können.

 

Neue Landesregierung setzt auf Förderung statt auf Zwang

Die kosteneffiziente Modernisierung ihrer Heizung mit Brennwerttechnik ist für viele Hauseigentümer ein finanzierbarer Einstieg in die Energiewende. Diese war auch im Wahlkampf zur Landtagswahl Thema. Sowohl der Wahlsieger CDU als auch der Koalitionspartner SPD haben sich dabei gegen Verbote, Zwänge oder feste Quoten zur Einbindung erneuerbarer Energien ausgesprochen. Stattdessen werden die finanzielle Förderung und teilweise auch steuerliche Anreize für Modernisierer favorisiert.

 

„Wir begrüßen, dass die Heizungssanierung im Rahmen der Modernisierung des Gebäudebestandes einen hohen Stellenwert in der politischen Debatte einnimmt. Vor allem sprechen wir uns ebenfalls dafür aus, dass Eigentümer frei entscheiden können, welche Effizienzmaßnahmen für ihr Gebäude angemessen sind. Zu hohe Vorgaben würden viele Modernisierer finanziell überfordern und damit Modernisierungen und Energieeinsparungen erschweren, oft sogar verhindern“, gibt Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des VEH, zu bedenken.

 

Über den VEH

Der Verband für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH) vertritt die Interessen von rund 430 vorwiegend mittelständischen Mitgliedsfirmen aus dem Brennstoff- und Mineralölhandel. Zum Verbandsgebiet gehören die Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen. Die Mitgliedsunternehmen decken rund 80 Prozent des Marktvolumens aller im Verbandsgebiet ansässigen Händler ab, dies entspricht etwa einem Drittel des gesamtdeutschen Marktes für flüssige und feste Brennstoffe. Das Produktportfolio umfasst neben dem Energieträger Heizöl auch feste Brennstoffe wie Holzpellets und Kohle, Kraftstoffe, Schmierstoffe, technische Gase und vereinzelt auch Erdgas und Strom.

 

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