Leichtes Heizöl
In Deutschland werden derzeit knapp 40 Prozent des Primärenergieverbrauchs durch Mineralöl gedeckt. Leichtes Heizöl hat daran einen Anteil von über 30 %.
Heizöl ist eine vergleichsweise sehr preisgünstige Möglichkeit zur Raumheizung, Warmwasserbereitung und Prozeßfeuerung. Die Preisbildung von Heizöl unterliegt marktwirtschaftlichen Prinzipien, d.h. für Heizöl gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Da der Preis während eines Jahres Schwankungen unterliegt, ist es möglich – ausreichende Lagerkapazität vorausgesetzt – den Brennstoff oftmals zu einem Preis zu erstehen, der unterhalb des rechnerischen Jahresmittels liegt. Es sei in diesem Zusammenhang auf die aktuellen Vergleichspreise im "Brennstoffspiegel" verwiesen.
Heizöl wird flächendeckend von einer Vielzahl von Händlern angeboten, die zum größten Teil Mitglied der Verbände des gdbm sind.
Neue Heizölqualitäten sorgen dabei für eine noch bessere Verbrennung und Umweltschonung:
– | Super-Heizöl weist eine Vielzahl von positiven Eigenschaften von einer erhöhten Lagerstabilität bis zu deutlich verbesserten Verbrennungseigenschaften auf. |
– | Mit schwefelarmen Heizöl wird der ohnehin geringe Schwefelanteil auf nur noch 0,005 Gewichts-Prozent reduziert – ein weiterer Beitrag für eine möglichst saubere Umwelt. |
Die Anwendung von leichtem Heizöl bei der modernen Ölheizung bietet sichere, preisgünstige und umweltverträgliche Vorteile:
– | Energieeinsparungen von bis zu 30 % im Vergleich zu Anlagen aus den 70er bzw. 80er Jahren; |
– | Reduzierung der umweltrelevanten Emissionen von bis zu 50 % im Vergleich zu »Altanlagen«; |
– | automatische außentemperaturabhängige gleitende Regelung der Kesselwassertemperatur; |
– | breiter Leistungsbereich von wenigen kW bis in den MW-Bereich; |
– | integrierbare Brauchwassererwärmung; |
– | im Bereich der Haustechnik kompakte Einheiten (»Unit«); |
– | Jahresnutzungsgrad einer Neuanlage bis zu 94 % bzw. bis zu 98 % bei Brennwertnutzung (bezogen auf Hu); |
– | Kombination mit thermischen Solarkollektoren gut möglich. |
Weitere Informationen erhalten Sie beim Institut für wirtschaftliche Oelheizung (IWO).


