02.11.2017

Weiterer Preisanstieg bei Heizöl erwartet: Einkaufszeitpunkt richtig wählen

Förderdrosselungen und der starke US-Dollar lassen den Heizölpreis auf über 60 Cent/Liter ansteigen. Im Zuge des nahenden Winters sollten Heizungsbesitzer beim Energie­einkauf daher verstärkt auf Preisentwicklungen achten.

  • Jeder 4. Thüringer nutzt Heizöl
  • Heizölpreise gestiegen durch weitere Förderdrosselungen
  • Heizungscheck hilft Energie und Kosten zu sparen

 

Winterzeit ist Heizungszeit. Entsprechend wichtig ist es für Verbraucher, rechtzeitig zu prüfen, ob der Heizöl-, Flüssiggas- oder Pelletsvorrat noch bis zum Frühling genügt. Da im Winter mit längeren Lieferfristen zu rechnen ist empfiehlt es sich, bei Bedarf rechtzeitig zu ordern. Der Zeitpunkt für den Heizölkauf sollte allerdings gut überlegt sein: „Wir beobachten beim Ölpreis ein Zwei-Jahres-Hoch. Dieser Preisanstieg wirkt sich auch auf Mineralölprodukte wie Heizöl aus“, erklärt Dr. Jörg Lenk vom Verband für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH). Der sprunghafte Preisanstieg sei neben dem starken US-Dollar vor allem durch die angekündigte Verlängerung der Förderdrosselungen der OPEC und Russlands begründet.

 

„Während Thüringer, die mit Holzpellets heizen, bei einem derzeitigen Preis von etwa 240 Euro je Tonne getrost bestellen können, empfehlen wir Heizölkunden, den Preis tagesaktuell zu beobachten und günstige Preissituationen zu nutzen. Kurzfristig erwarten wir jedoch keinen Preisrückgang auf das Niveau von Juni dieses Jahres“, erörtert Lenk. Heizölkunden zahlen in Thüringen aktuell etwa 61 bis 63 Cent/Liter bei einer 3.000-Liter-Order.

 

Die 140.000 Ölheizungsbesitzer im Freistaat können nicht nur durch den richtigen Kaufzeitpunkt sparen. Energie und Kosten lassen sich auch durch eine gut eingestellte Heizanlage reduzieren: Vor dem Winter lohnt sich ein Heizungscheck und, falls nötig, ein hydraulischer Abgleich. Dieser wird, ebenso wie effiziente Heizungspumpen, vom Bund gefördert. Zudem können Betreiber von Heizöl- bzw. Pelletheizungen ihren Lieferanten frei wählen, anders als beispielsweise Fernwärmekunden. Diese können nicht vom Spiel der Marktkräfte profitieren, da ein Lieferantenwechsel oder der Umstieg auf eine andere Energieform nahezu unmöglich sind. 13 Thüringer Kommunen verpflichten Ihre Einwohner mittels Satzung zum Anschluss und zur Benutzung der Fernwärme, seit Anfang 2017 unter anderen auch Sömmerda.

 

Diese Pressmitteilung finden Sie auch hier als Download (PDF).

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